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10. 3. 2011

Rückblick 2010 und Ausblick 2011Rückblick 2010 und Ausblick 2011

Die Saison 2010 stand unter keinem guten Stern. Schon am Anfang des Jahres entschloss sich die Teamführung um Skipper Jan Brügge und Peer Kolberg das Team zu verlassen. In mehreren Gesprächen mit dem Schirmherrn des Projektes Thomas Ebert und dem Vereinsvorsitzenden Malte Arp zeigten sich Differenzen im Hinblick auf Zielstellung und Weiterführung des Projektes. Nichtsdestotrotz haben beide das Schiff auch aus Gründen von Ausbildung und Studium verlassen. Beiden Seglern folgte allerdings auch ein Großteil der übrigen Crew. Von der alten Besatzung blieben lediglich vier Segler übrig.

Mich hatte dieser Schritt damals wohl am stärksten getroffen. Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade ein Jahr auf der Utsider. Und nach der erfolgreichen Segelsaison 2009, mit den Highlights – 3. Platz in der IRC-Gruppe beim Baltic Sprint-Cup, Messeauftritt inklusive Schiff auf der Hanseboot sowie die Auszeichnung der German Offshore Owners Association für das beste Jugendprojekt Deutschlands – kam ein Aufhören für mich nicht in Frage.

Zu Beginn der Saison 2010 wurde mir die Teamleitung übertragen und wir schafften es mit Hilfe der neuen Crewmitglieder das Boot am 07. Juni 2010 ins Wasser zu bringen und aufzuriggen. Hierbei möchte ich besonders die tatkräftige Arbeit von Erik Hanel und Jona Sponsel erwähnen. Die erste Hürde war damit erfolgreich gemeistert. Am 11. Juni traten wir in Kiel auch gleich zu unserer ersten Regatta „dem Real Race“, eine Wettfahrt mit Gästen aus der Wirtschaft von Kiel nach Höruphav in Dänemark an.

Nach einer rasanten Rücküberführung mit 21kn Bootsspeed in den Spitzen, legten wir einen Tag später in Rostock mit Problemen am Motor am Kreuzfahrtterminal an. Da der Motor nicht mehr ansprang, kontaktierten wir die Seenotrettung. Wir baten sie, uns in den alten Strom zu schleppen. Dabei kam es am Kopf der Mittelmole zu einem schweren Zwischenfall, bei dem das Boot massive Schäden davon trug. Das bedeutete das Aus für die Segelsaison 2010. Die Utsider wurde nach Kiel auf die Knierim-Werft überführt, die die Reparaturen durchführte. Anfangs hatten wir die Hoffnung, noch einmal aufs Wasser zu kommen. Doch die Reparaturen zogen sich in die Länge, so dass aus dem Vorhaben nichts wurde.

Da das Schiff nun schon in einer Werft war, ließen wir auch gleich das Deck des Vorschiffs überarbeiten. Zudem wurde der Motor überholt und wieder in Stand gesetzt. Nachdem der Rumpf bereits neu lackiert wurde, wird im nächsten Monat die Lackierung des restlichen Decks folgen sowie Arbeiten am Unterwasserschiff und an Fallklemmen am Mast und auf Deck.

Für die anstehende Saison haben wir am ersten Februar-Wochenende mit einem ersten Crewtreffen bereits den Startschuss gesetzt. Neben dem Aufbau der Crew sollen zweimal im Monat Trainingswochenenden stattfinden. Das große Ziel für 2011 die Teilnahme an der Regatta „Rund Bornholm“ Anfang Juli. Wir wollen mit der neuen Crew (z.Zt. 14 Personen) bald an das Niveau von 2009 anknüpfen. In diesem Sinne wünsche ich allen Segelfreunden und Partnern eine schöne, erlebnisreiche und erfolgreiche Saison 2011.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Skipper Sven Wegner

26.11..2010

WinterpauseWinterpause

26.11..2010
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Das Segeln auf der UTSIDER fiel 2010 sprichwörtlich ins Wasser, da sich die Wartungsarbeiten bis weit in den Spätsommer hineinzogen. Mittlerweile ist schon wieder November – unser Schiff zieht seinen Winterpelz über und wir läuten die „gemütliche“ Vorweihnachtszeit ein.

Unser Resümee – das Warten hat sich gelohnt. Die UTSIDER steckt in einem neuen - alten Kleid. Unser Racer erhielt neben einer aufwendigen Generalüberholung ein frisches Deck und einen neuen Außenanstrich gab es auch noch. Die Bordtechnik und der Motor erhalten gerade noch den letzten Schliff, sodass wir nächstes Jahr mit einem zuverlässigen und optisch schicken Boot, die Regattaszene unsicher machen können.

Auf Grund der wenigen Zeit die wir als Segelteam und Gemeinschaft in 2010 auf dem Boot verbringen konnten, hat sich unsere noch sehr junge Crew noch nicht wirklich formiert. Wir  werden diesen Winter also nutzen, um uns besser kennen zu lernen an Stärken und Schwächen aller zu feilen, sodass wir nächstes Jahr als Team direkt mit dem Manövertraining starten können.

Wir weisen Euch noch einmal daraufhin – die Crew der UTSIDER findet sich gerade noch.  Für alle Jugendlichen Offshore - Begeisterten ist dieser Zeitpunkt vielleicht der Beste, sich bei uns zu bewerben und vielleicht schon im nächsten Jahr mit uns gemeinsam zu segeln. Bewerben kann sich jeder .... allerdings, ein wenig Segelerfahrung solltest du schon haben.

25.06.2010

Double Hand nach KielDouble Hand nach Kiel

25.06.2010
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Bei Ostwind und Windstärke 4 starteten wir, Sven und Jona am Donnerstag früh nach Kiel, um dort am Real Race teilzunehmen. Das Bombigste war, als sich auf halber Strecke zwei Schweinswale zu uns gesellten und gemeinsam mit dem Boot durch die Wellen surften.

Auf Grund von schwachem Wind wurde der Start des Real Race nach Hörup (Dänemark) in den Vormittag verschoben. Nach dem Känguru Start  um 12:30 Uhr starteten wir, bei zunehmendem Wind,  die Verfolgung  auf die anderen Boote.
Bei immer stärker werdendem Wind nahmen wir unter Schwerstarbeit die Segel vor Hörup runter, als etwas völlig unerwartetes geschah.

Der Motor viel aus!

Über Funk und Zurufen konnten wir die „Albatros" der DHH auf uns Aufmerksam machen. Schnell wurde eine Schleppleinenverbindung hergestellt und wir kamen von der immer näher kommenden Hafenmole weg. Bei Regen und starkem Wind zog uns die „Albatros" nach Sonderborg, da der Hafen von Hörup für unsern Schleppverband zu schmal gewesen wäre.
Wir möchten an dieser Stelle noch einmal  ganz herzlich der „Albatros" für ihre schnelle, sichere und sehr kompetente Hilfe danken.
Da es in Sonderborg am Wochenende keinen Motorservice gibt überführten wir die Utsider am nächsten Tag zurück nach Warnemünde. Ohne Probleme legten wir geschleppt von einem Segler ab und segelten aus dem Hafen.

Bei der Rücküberführung wurden wir für allen Stress entschädigt. Mit  Windstarke 6 und Böen von 7 aus Nordwest jagten wir das Boot nach Hause. Völlig vom Speedrausch gepackt surften wir die 2m Wellen ab und erreichten eine Spitzengeschwindigkeit von 20kn.
Um ca. 23 Uhr kamen wir dann glücklicherweise in eine Windabdeckung und konnten so sicher und entspannt unter Segeln in Warnemünde fest machen.

 

28. 5. 2010

Wer gut arbeitet soll auch gut essenWer gut arbeitet soll auch gut essen

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Trotz schwieriger Wetterbedingungen, Kälte und Dauerregen gingen die Arbeiten am Wochenende am 15.Mai weiter. Im Ölzeug und provisorisch gebastelt Gummistiefeln montierten wir die Salinge, Wanten und Backstagen am Mast.

Die Utsider war in den letzten 2 Jahren auf  vielen großen Regatten unterwegs und litt daher unter viel Verschleiß. Deswegen wurde das Boot dieses Jahr aufwendiger gewartet. Tauwerk, Fallenstopper und Ruderanlage wurden komplett überholt. Da das Boot nicht europäischen Standards entspricht mussten wir die verschlissenen O-Ringe an der Ruderanlage neu anfertigen lassen. Glücklicherweise haben wir einen Kunstofffabrikanten in Rostock gefunden, der uns die O-Ringe schnell beschaffen konnte.

Auch hier noch mal vielen Dank für die schnelle und erfolgreiche Zusammenarbeit mit „DTS-PRO-SYS GmbH". Mit ihrer Hilfe konnten wir das Ruder bereits am nächsten Tag wieder einbauen.

 

12. 5. 2010

Wir wollen aufs Wasser!!Wir wollen aufs Wasser!!

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Musik an und rann an die Arbeit.

Am Wochenende stand wieder viel auf dem Plan.
Zum Glück spielte das Wetter mit und wir konnten das Karbonsteuer montieren. Die kleinen Verbesserungen, die wir am Kiel machen mussten, wurden abgeschliffen und neu gestrichen.

Das Wasserzulaufrohr für den Ballasttank wurde für die kommende Saison auch ausgewechselt. Jedoch war das nicht ganz leicht. Das neue Rohr war so widerspenstig, dass wir es zu dritt auf die Fassung ziehen mussten. Rasch waren diese kleinen Wartungsarbeiten erledigt und wir machten uns an die Arbeiten am Mast.

Die Schutzmatte am Fuße des Mastes soll erneuert werden. Die Arbeit war sehr Zeitintensiv, da sich die Matte von dem Kleber löste und der Kleber selbst am Mast fest blieb. Gegen Abend war der Mast dann geputzt und frisch poliert.

Sonntagnachmittag  gingen die Arbeiten dann weiter. Als um 19 Uhr die Sonne sich mal wieder zeigte, entschlossen wir uns noch ein paar weitere Winschen zu montieren.

Noch ein paar Arbeitsstunden und wir können  endlich aufs Wasser!

27.04.2010

Frühjahrsputz und SchleifstaubFrühjahrsputz und Schleifstaub

27.04.2010
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Nicht mehr lang und wir sind wieder auf dem Wasser!

Bei bestem Wetter, traf sich am Wochenende wieder ein Teil der Utsider Crew. Es stand einiges auf dem Plan, jedoch begann alles sehr relaxt mit dem Winschen putzen.  Alle Teile wurden komplett entfettet und für den Einbau am nächsten Wochenende vorbereitet.
Anschließend wurde der Laden „ebert-yachting“ geputzt und ein Utsider Abteil eingerichtet, mit dem neu aufgebauten TV-Ständer werden wir in Zukunft  unsere Videos ständig im Laden zeigen können.
Am Nachmittag fuhren wir noch mal zur Utsider um ein paar Schleifarbeiten zu machen und den Werkzeugbestand zu überprüfen. Dank der angelegten Werkzeugliste, war schnell klar was uns noch fehlt.

Früh am Sonntag sind wir wieder zum Boot gefahren um einen Riss am Kiel zum Laminieren. Dank des Drehmlers war der Riss schnell raus geschliffen, anschließend wurde alles mit Harz und Fieberglas wieder laminiert.

Noch ein paar Arbeitsschritte und wir können endlich aufs Wasser.

22.04.2010

Erstes Bootsbauwochenende
das Kranen rückt näher
Erstes Bootsbauwochenendedas Kranen rückt näher

22.04.2010
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Am letzten Wochenende traf sich ein Teil der Utsider Crew. Nach dem langen Winter können wir nun endlich mit den Arbeiten am Boot beginnen.

Am Samstag trafen wir uns in Gehlsdorf, wo das Boot zurzeit noch an Land steht. Bei strahlend blauem Himmel, machten wir uns nach kurzer Besprechung auch gleich ans Werk. Zunächst  überprüften wir die  Deckluken auf ihre Dichtheit. Anschließend wurde der Wasserzulauf  für den Wasserballast gründlich überholt  und der Motorraum gesäubert. Später wurden dann  noch einige Bootsteile für neue Projekte vermessen. Der Wind frischte über den Tag auf, so bekamen wir des Öfteren die Böen, die sich über der Warnow aufbauten, im Bootsinneren zu spüren. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag in Hohe Düne, um im Laden von „ebert-yachting" noch einige Winschen zu säubern. Vier Winschen sind nun Einsatzbereit, das heißt die Hälfte ist geschafft.

Crewaspirant Erik (16), der das erste Mal an Bord war, machte sich mit dem Boot vertraut. Mit großer Motivation wird er auch die nächsten Wochenenden mit der Crew fleißig am Boot zubauen, damit wir schnell aufs Wasser kommen.

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